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Der Wasserbeschaffungsverband Ried versorgt seit mehr als hundert Jahren den Kochler Ortsteil Ried mit Trinkwasser. Im Lauf der Jahrzehnte wurden die Anlagen und das Leitungsnetz schrittweise ausgebaut und modernisiert. Das Wasser für die derzeit 156 Anwesen der 141 Verbandsmitglieder entspringt der Quelle am Pfisterberg und fließt von dort zum Hochbehälter im Waldstück süd-östlich von Ried. Der Hochbehälter besteht aus zwei unterirdischen Speicherbecken die mit einer Schieberkammer verbunden sind. In dieser Kammer sind zur Aufbereitung und Desinfektion des Rohwassers eine UV-Bestrahlungsanlage und eine Chlordosieranlage installiert. Der durchschnittliche Jahreswasserverbrauch für den Ortsteil Ried liegt bei knapp 30.000 m³, aufgrund der umfangreichen Leitungssanierungs- und Neuverlegungsaktionen im Zuge der Kanalbauarbeiten für den Ortsteil Ried konnte der Wasserverlust im Leitungsnetz auf ein Minimum reduziert werden.

Zur Sanierung der Trinkwasserversorgung der nördlichen Kocheler Talorte wurde 2005 ein gemeinsames Projekt initiiert bei dem die WV Ort GmbH, die Wassergemeinschaft Pessenbach, die Gemeinde Kochel a. See und der WBV Ried beteiligt sind.

Im Frühjahr 2011 wurde die Umsetzung des Gesamtkonzeptes ausgesetzt um die Möglichkeit des Weiterbestands der Versorgungsablagen der einzelnen Verbände bzw. Vereinigungen zu prüfen und zu bewerten, diese Aktionen sind derzeit bei den jeweiligen Versorgern in Planung bzw. Arbeit.

Der WBV Ried hat verschiedene Quellerkundungsmaßnahmen angestoßen und prüft derzeit die Realisierungsmöglichkeit der verschiedenen Optionen in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Behörden und mit der Unterstützung durch kompetente Fachleute.

Zur Wasseraufbereitung wurde ein neues Gebäude auf dem bestehenden Hochbehälter errichtet in das die Anlagentechnik eingebaut wurde. Die Ultrafiltrations- und UV-Anlage ist eingebracht, montiert und fertig installiert. Die Fertigstellung der Anlagensteuerung und die Inbetriebnahme ist am 13. März 2012 erfolgt. Die Anlagenfunktionstests und die Analysenergebnisse bestätigen den ordnungsgemäßen Betrieb der Anlage, die Chlorung des Trinkwassers in Ried ist damit nicht mehr erforderlich und wurde eingestellt. Für Juni 2012 ist ein "Tag der offenen Hochbehältertür" geplant.

Über den Stand der Aktionen rund um die Erkundung von Rohwasservorkommen und die Ergebnisse der Bewertungen wird dann zu gegebener Zeit weiter informiert.

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